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BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

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Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

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kulturWelt

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Iwan Bunin Über die Liebe in Russland Maxim Gorki Im Herzen liegt der Anfang Das Kalenderblatt 20.10.1968 Dick Fosbury springt den "Fosbury-Flop" Von Hartmut E. Lange Iwan Bunin - über die Liebe in Russland Autorin: Julia Smilga / Regie: Eva Demmelhuber Iwan Bunin (1870-1953) gilt in Russland seit langem als einer der größten russischen Autoren. Hierzulande ist er nach wie vor ein Geheimtipp. Geboren in einer verarmten russischen Adelsfamilie, wuchs Bunin in Südrussland auf. Die Naturbeschreibungen der großen Steppe Südrusslands durchziehen Iwan Bunins poetische Prosa. Darin thematisierte er Grundfragen des Mensch-Seins: Liebe, Tod und Einsamkeit. Die Oktoberrevolution 1917 veränderte Iwan Bunins Leben für immer, in seinem Tagebuch «Verfluchte Tage" schilderte er sein Entsetzen über die Gewalt, die Russland überzog. 1919 emigrierte Iwan Bunin nach Frankreich, und zehrte seitdem in seinem Schaffen von Erinnerungen an die alte Heimat. Bunins Spätwerk, das sind immer wieder Geschichten über die Liebe: die vergebliche, die flüchtige, die verbotene Liebe. Gerade in diesen Liebesgeschichten erweist sich die Kunst Bunins, auf knappem Raum und mit viel Sinn fürs Detail eine eindringliche Geschichte zu schaffen. Als die Schwedische Akademie 1933 die Verleihung des Literatur-Nobelpreises an Iwan Bunin bekanntgab, war das sicher auch ein Politikum. Zum ersten Mal in der Geschichte des Nobelpreises wurde ein Russe ausgezeichnet - und zwar ein Schriftsteller im Exil. Maxim Gorki - Im Herzen liegt der Anfang Autorin: Christine Hamel / Regie: Martin Trauner Gorkij: Ein mittelgroßer, gerne in altrussischem Hemd gekleideter Mann von kräftiger Statur, das Haar halblang hinter die Ohren gekämmt, Schnauzer und ein Gesicht, trotzig und verschlossen, in dem man ganze Generationen russischer Bauern wiedererkennt. Der Schriftsteller kommt aus einfachsten Verhältnissen, die er in seinem autobiographischen Roman "Detstvo" (Kindheit) schildert: Der Vater stirbt früh, die junge Mutter flieht nach Moskau und lässt ihren Sohn im Hause des grausamen-bigotten Großvaters zurück. Mit zehn Jahren ist Gorkij Vollwaise und schlägt sich als Lumpensammler, Laufjunge, Ikonenmaler, Hilfsarbeiter, Nachtwächter oder Bäckergeselle durch - ein Leben, das der Autor in sozialkritische Literatur verwandelt. Gorkij hält zahlreiche Kontakte zu den russischen Revolutionären und geht doch auf Distanz zu dem Umsturz von 1917. Jahrelang lebt er im Ausland bis Stalin ihn 1929 in die Sowjetunion holt und ihn zum Vorzeigeschriftsteller des Sozialistischen Realismus erhebt - freilich rund um die Uhr bewacht von den Spitzeln des Geheimdienstes ... Ein Leben, in dem sich wie in einem Brennspiegel die Geschichte Russlands und der Sowjetunion konzentrieren. Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Susanne Poelchau

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Das Geschäft mit dem Moor - Wie Heil- und Kurorte das Naturprodukt vermarkten und nutzen Von Leonie Thim und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Bayern 2-Favoriten

Empfehlungen für Bücher, Musik, Filme und mehr Film-Favorit: "I am Greta", Dokumentarfilm von Nathan Grossman Podcast-Entdecker: "Männer, die fehlen", Gespräch mit Philipp Grammes Bayern 2-Favorit: Abstimmung zum Bayern 2 Publikumspreis im Rahmen des Bayerischen Buchpreises, Gespräch mit Judith Heitkamp Obacht: Kolumne von Gerald Huber Moderation: Franziska Timmer

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Guido von Arezzo Erfinder der Notenschreibung Klang-Speicher Von der Wachswalze zum USB-Stick Das Kalenderblatt 20.10.1968 Dick Fosbury springt den "Fosbury-Flop" Von Hartmut E. Lange Guido von Arezzo - Erfinder der Notenschreibung Autor und Regie: Markus Vanhoefer Was wäre unsere Musik ohne Notenschrift? Erst durch sie sind wir in der Lage, Klänge auf Papier festzuhalten, so dass Musik nicht vergessen wird, sondern ein allen Menschen über Generationen zugängliches Kulturgut werden kann. Guido von Arezzo lautet der Name des Mannes, der dies ermöglicht hat, denn er erfand vor 1.000 Jahren die Notenlinien, wie wir sie heute noch verwenden. Guido von Arezzo war Benediktinermönch, Musiker, Musiktheoretiker, ein an den "sieben freien Künsten" geschulter Gelehrter. Auch wenn wir über sein Leben nicht allzu viel wissen, ist der Italiener einer der innovativsten Köpfe unserer Musikgeschichte. So sind auch die Solmisationssilben "do, re mi, fa, so" seine Idee. Klang-Speicher - von der Wachswalze zum USB-Stick Autor und Regie: Martin Schramm 1860 gelingt Edouard-Léon Scott de Martinville eine kleine Sensation. Mithilfe seines "Phonautografs", also einer Art "Schallselbstschreiber", macht er die vermutlich älteste erhaltene Tonaufnahme der Welt. Eine Schweineborste kratzt dabei ein Muster der Luftschwingungen in eine rußgeschwärzte Walze. Der Schall wird sichtbar. Aufnahmen tatsächlich auch wieder abzuspielen, macht dann erst Thomas Edisons Phonograph möglich. Ein Traum der Menschheit wird wahr: den "Klang der Welt" einzufangen, aufzubewahren und auch wiederzugeben. Die Technik entwickelt sich rasant: von der Wachswalze zur Vinylplatte, vom Magnettonband zu CD und USB-Stick, vom Rauschen und Knacken zum glasklaren "Digitalsound". Die "Klang-Speicher" aus der Anfangszeit sind längst historisch geworden und fester Bestandteil unseres kulturellen Erbes. Sie machten es möglich, Musik aus der ganzen Welt zusammenzutragen, aber auch die "Stimmen der Völker" zu erforschen. Sie werfen inzwischen aber auch ganz grundsätzliche Fragen auf: Wie nutzt und verwahrt man "historische" Aufnahmen am besten? Und wem "gehört" der Klang in diesen Aufnahmen eigentlich? Moderation: Christian Schuler Redaktion: Andrea Bräu

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung um 22.05 Uhr

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Forscher und Emotionen Vom Umgang mit Öko-Trauer Von Katharina Hübel Sie kennen die Fakten und die Prognosen. Sie sind Umwelt- und Klimawissenschaftler, Evolutionsbiologen, Geowissenschaftler. Sie haben direkt vor Augen, wie die Welt sich verändert, welche Tierarten aussterben, welche Landschaften unwiederbringlich eliminiert werden. Sie können es sich ausrechnen: Ab wie viel Grad Celsius ein Kreislauf-System kollabiert, wann der letzte Gletscher geschmolzen sein wird, wann die Menschen, die an der Küste und auf dem Eis leben, ihre Heimat aufgeben müssen. Sie reichen die Fakten weiter an Politik und Gesellschaft. Aber die Prozesse sind träge, die Gewohnheiten siegen, der Pragmatismus, die Realpolitik. Gleichzeitig bestätigen Forschende in wissenschaftlichen Untersuchungen: Für viele Menschen bedeutet die Veränderung der Umwelt, der Klimawandel und das Artensterben bereits jetzt schon einen fundamentalen Verlust von Identität, eine massive psychische Belastung. Die Psychologie hat einen neuen Begriff kreiert, um dieses Phänomen beschreiben zu können: Öko-Trauer. Von ihr sind auch viele der Wissenschaftler erfasst. Welche psychologischen Folgen hat das für sie? Wie gehen sie mit ihren Gefühlen um? Die Wissenschaft selbst hat gerade erst begonnen, auch auf die Gefühle von Forschenden zu blicken. Dass ihre Arbeit auch auf die Psyche abfärben kann - lange ein Tabu für die Wissenschaftler. Denn zu ihrem Selbstverständnis gehört, dass sie sich nicht von Gefühlen leiten lassen. Redaktion: Hellmuth Nordwig

18.30 Uhr
radioMikro

radioMikro Anrufsendung: "Hast du schon gehört? - Nachrichten" Katrin Waldenburg im Gespräch mit anrufenden Kindern und Jeanette Winter, B5 aktuell Telefon: 0800 - 246 246 - 7 (gebührenfrei!) Wer macht Nachrichten, wie kommen sie in Zeitung, Fernsehen und Radio, und wofür brauchen wir überhaupt Nachrichten? Wie entscheiden Nachrichtenleute, was wichtig ist? Wie und wo informiert Ihr Euch? Was interessiert Euch und warum? Ist es wichtig zu wissen, dass ein Präsident in einem fernen Land krank ist? Warum sind Fußballergebnisse Nachrichten? Für Eure Fragen ist Jeanette Winter vom Informationsradio B5 aktuell im Studio.

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Hummelpummel Die schönste Tankstelle der Welt Von Ursel Böhm Erzählt von Caroline Ebner Hummelpummel (2/5): Die schönste Tankstelle der Welt Heute wird getankt - aber von wegen stinkige Tankstelle!

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Thomas Mehringer und Ann-Kathrin Mittelstraß Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Nachtstudio

Wissen oder Macht? Die fragwürdige Rolle von Experten in unserer Gesellschaft Gesprächsleitung: Thomas Kretschmer Je unübersichtlicher und komplexer wir uns unsere Welt vorstellen, desto wichtiger wird die Figur des Experten. Der Experte oder die seltenere Expertin kommen aus der Wissenschaft und kennen sich aus. Darüber hinaus aber - und da verlassen sie das Feld der Wissenschaft - schlüpfen einige in die Rolle des Auguren. Ein Experte, der in die Zukunft blicken und baldige Entwicklungen vorhersagen kann, ist beliebt bei Publikum und Politik. Allerdings mit unterschiedlicher Ausrichtung: beim Publikum, weil er in die Zukunft schauen kann; in der Politik, weil er dank seiner Expertise auch Verantwortung übernimmt für unbeliebte Entscheidungen, die dann die Politik nicht mehr tragen muss. Und auch bei den Wissenschaftlern selbst: Wer Experte ist, der wird auch außerhalb der Fachgrenzen gehört. Aber was macht das Expertentum mit den exakten Wissenschaften? Warum wehren sich nicht mehr Menschen dagegen, wenn Politiker den vermeintlichen Fachleuten Verantwortung aufbürden? Und wollen wir wirklich in die Zukunft schauen, statt die Probleme der Gegenwart zu lösen? Darüber diskutiert Thomas Kretschmer mit dem Literaturwissenschaftler und Autor Remigius Bunia und dem Historiker Caspar Hirschi.

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Dienstag

"Es ist nicht die Republik, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Ich ziehe dieser Regierungsform eine liberale Monarchie vor", so der Starautor aus England, der bei seinem sozialen Sightseeing von Amerikas gesellschaftlichen Zuständen enttäuscht wurde. Kaum dreißig Jahre alt, war der Engländer Charles Dickens bereits ein gefeierter Dichter, als er 1842 die Neue Welt besuchte. Von Boston nach St. Louis, von Richmond bis Quebec bereiste der prominente Romancier mit der Bahn und auf dem Mississippi das Mutterland von Freiheit und Demokratie. Doch seine Illusionen zerstoben schnell. Sein Reisebericht zeichnet ein überaus kritisches, dabei auch originelles Bild des "Wilden Westens" in seinen frühen Jahren. Der große Romancier berichtet über die Metropole New York, die Gefängnisse in Philadelphia, das Weiße Haus in Washington, die weiten Prärien, das beschwerliche Reisen mit Dampfboot, Postkutsche und Eisenbahn. Der am 7. Februar 1812 in Landport/Portsmouth geborene Schriftsteller hatte bereits bei einigen Zeitungen als Journalist Erfahrungen gesammelt. In seinen amerikanischen Aufzeichnungen schildert Dickens die sozialen Missstände, die Unterdrückung der Sklaven und die Probleme in den großen Städten. Hatte es Amerika wirklich besser als unser alter Kontinent, wie es Goethe einmal formuliert hatte?

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung von 16.05 Uhr

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Past Present Future

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 21.10.1992 - Madonnas Bildband "SEX" löst Skandal aus

00.12 Uhr
Concerto bavarese

Roland Schmidt: "Der Gaukler" (Hiro Sato, Trompete; Anton Laubenbacher, Posaune; Wilfried Krüger, Horn); Cornelius Hummel: Acht Musiken (il capriccio: Friedemann Wezel); Vivienne Olive: "The Dream Gardens" (Annie Gicquel, Klavier); Tobias PM Schneid: "sacred landscapes" (Hanno Simons, Violoncello; ensemble trioLog münchen); Zsolt Gárdonyi: Divertimento über Tanzweisen aus Siebenbürgen (Elisabeth Fuchs, Flöte; Iwan Linnenbank, Klarinette; Sabine Müller, Fagott; Angelika Ruhland, Oboe; Stefan Würger, Horn); Horst Lohse: "La morte d'Orfeo" (Julius Berger, Violoncello; Roland Schmidt, Martin Homann, Schlagzeug; Nürnberger Symphoniker: Klauspeter Seibel); Dieter Buwen: "Nachtgedanken" (Akademie Quartett)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Frederick Delius: "Over the hills and far away", Ouvertüre (Orchester der Welsh National Opera: Charles Mackerras); Benjamin Britten: Folksong Arrangements (Christian Gerhaher, Bariton; Gerold Huber, Klavier); Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Es-Dur, KV 271 (Maria Tipo, Klavier; Münchner Philharmoniker: Leopold Hager); Ludwig van Beethoven: Sonate g-Moll, op. 5, Nr. 2 (Pieter Wispelwey, Violoncello; Alexander Melnikov, Klavier); Maurice Ravel: "Shéhérazade" (Elina Garanca, Mezzosopran; Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern: Karel Mark Chichon)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Luise Adolpha Le Beau: Romanze G-Dur, op. 35 (Thomas Albertus Irnberger, Violine; Barbara Moser, Klavier); Richard Strauss: "Die Liebe der Danae", Symphonisches Fragment (Bamberger Symphoniker: Karl Anton Rickenbacher); Elisabeth von Herzogenberg: Acht Klavierstücke (Natasa Veljkovic, Klavier); Ottorino Respighi: "Antiche danze ed arie", Suite Nr. 1 (Los Angeles Chamber Orchestra: Neville Marriner)

04.58 Uhr
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