Features im Radio

Features

Donnerstag 10:05 Uhr Ö1

Hörbilder Spezial

"Beten wie Zuhause. Afrikanische Immigranten in christlichen Pfingstgemeinden." Sie zählen zu den am schnellsten wachsenden Glaubensgemeinschaften in Österreich. Ein Jahr lang hat Johannes Pucher, der Gewinner des Ö1 Feature-Nachwuchspreises #movingradio, einige ihrer Mitglieder begleitet und liefert Einblicke in eine Lebenswelt, die vielen unbekannt ist. Die evangelikale Pfingstbewegung ist die am schnellsten wachsende christliche Glaubensrichtung. In Afrika ist sie besonders stark verwurzelt. Dort sind ihre Kirchen so groß wie Fußballstadien und ihre Pastor/innen mächtig und reich. In den 1990er Jahren gründeten afrikanische Immigranten ihre eigenen Gemeinden in Österreich. Mittlerweile gibt es einen afrikanischen Teilverband mit 18 Gemeinden, die zu den offiziell anerkannten Freikirchen Österreichs gehören. Für viele der knapp 7.000 Nigerianer/innen, die in Österreich leben, bedeuten die Pfingstgemeinden ein Stück Heimat. Manche sind zum Arbeiten oder Studieren nach Österreich gekommen, andere haben jahrelange Asylverfahren hinter sich und waren oft mit Rassismus und Ausgrenzung konfrontiert. Es ist die Musik, der Tanz, die charismatische Form des Betens, die sie in den kirchlichen Gemeinschaften wiederfinden. Typisch für Pfingstkirchen ist der Glaube an die Präsenz des Heiligen Geistes, an Wunder und Heilungen. Die Gemeindemitglieder sind von der starken Religiosität ihrer Heimat geprägt: "Wenn Österreicher mehr Probleme hätten, würden sie auch mehr an Gott glauben", sagt ein junger Nigerianer, der sich aktiv in einer Wiener Pfingstkirche engagiert. Johannes Pucher hat ein Jahr lang die Mitglieder einer afrikanischen Kirche begleitet: Eine junge Frau, die sich nach langem Asylverfahren ein Leben in Wien aufgebaut hat, einen strenggläubigen Vater, der nach mehr als 20 Jahren in Wien bald nach Nigeria zurückgehen möchte, sowie seinen 18-jährigen Sohn, der sich hier zu Hause fühlt. Ein Bericht aus einer Lebenswelt die vielen Österreicher/innen unbekannt ist. Diese Sendung ist im Rahmen des Ö1 Feature-Nachwuchspreises #movingradio entstanden. Coach: Natasa Konopitzky. Sprecher/innen: Roman Blumenschein, Naemi Latzer, Mercedes Echerer, Alexander Strömer Ton: Fridolin Stolz Redaktion: Natasa Konopitzky

Donnerstag 11:04 Uhr NDR Info

Das Feature

Der Zug der Seuche (5/7)

Donnerstag 11:04 Uhr SR2 Kulturradio

FeatureZeit

"Schaut hin" - ÖKT von Michael Hollenbach

Donnerstag 13:04 Uhr WDR5

Dok 5 - Das Feature

Das Dorf und der Nazi Vom Umgang mit Rechtsextremismus auf dem Land Von Marc Bädorf Wiederholung: 18.04 Uhr Ein kleiner ländlicher Ort im Kreis Düren entdeckt die Nazi-Vergangenheit eines geschätzten Dorfmitglieds. Wie sollen die Nachbarn mit dem Wissen umgehen? Viele wollen die Vergangenheit ruhen lassen, doch das Schweigen wird unüberhörbar. Ungefähr auf der Hälfte des Weges zwischen Aachen und Köln liegt Kelz - ein ruhiger, idyllischer Ort mit etwas mehr als 1000 Einwohnern. Die Kelzer legen viel Wert auf das Miteinander und das Ansehen des Ortes: Es gibt eine von Dorfbewohnern geführte Kneipe, regelmäßige Feste, mehrmals wurde Kelz beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" ausgezeichnet. Doch seit einigen Jahren wird die Idylle getrübt. 2018 machte ein Wissenschaftler öffentlich, dass der beliebte und angesehene Hausarzt im Ort während des Zweiten Weltkriegs im Konzentrationslager Buchenwald arbeitete. Seitdem fragen sich die Kelzer, wie sie mit der Erinnerung an den 2005 verstorbenen Arzt umgehen sollen. Wusste das wirklich niemand oder wurde nur nicht darüber gesprochen? Aber selbst das Schweigen macht etwas mit den Menschen. Und es wird nicht der einzige Nazi im Dorf bleiben. Produktion: WDR 2020

Donnerstag 14:00 Uhr rbb Kultur

FEATURE

Luthers Lebensräume Eine Reise ins Reformationsgedenken Von Rafael Jové Regie: der Autor Produktion: rbb/NDR 2017

Donnerstag 15:04 Uhr NDR Info

Das Feature

Der Zug der Seuche (5/7)

Donnerstag 18:04 Uhr WDR5

Dok 5 - Das Feature

Das Dorf und der Nazi Vom Umgang mit Rechtsextremismus auf dem Land Von Marc Bädorf Ein kleiner ländlicher Ort im Kreis Düren entdeckt die Nazi-Vergangenheit eines geschätzten Dorfmitglieds. Wie sollen die Nachbarn mit dem Wissen umgehen? Viele wollen die Vergangenheit ruhen lassen, doch das Schweigen wird unüberhörbar. Ungefähr auf der Hälfte des Weges zwischen Aachen und Köln liegt Kelz - ein ruhiger, idyllischer Ort mit etwas mehr als 1000 Einwohnern. Die Kelzer legen viel Wert auf das Miteinander und das Ansehen des Ortes: Es gibt eine von Dorfbewohnern geführte Kneipe, regelmäßige Feste, mehrmals wurde Kelz beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" ausgezeichnet. Doch seit einigen Jahren wird die Idylle getrübt. 2018 machte ein Wissenschaftler öffentlich, dass der beliebte und angesehene Hausarzt im Ort während des Zweiten Weltkriegs im Konzentrationslager Buchenwald arbeitete. Seitdem fragen sich die Kelzer, wie sie mit der Erinnerung an den 2005 verstorbenen Arzt umgehen sollen. Wusste das wirklich niemand oder wurde nur nicht darüber gesprochen? Aber selbst das Schweigen macht etwas mit den Menschen. Und es wird nicht der einzige Nazi im Dorf bleiben. Produktion: WDR 2020

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